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Worte sprechen, wenn sie wohl überlegt zu Papier gebracht sind. Seit jeher ist das der Anspruch von BSS-Berichten. Es bereitet aber auch Freude, dem gesprochenen Wort zuzuhören und miteinander zu sprechen. Einmal pro Jahr laden wir fachkompetente, inspirierende Referentinnen und Referenten zu uns ein.  

Kurze fachliche Inputs, Diskussion und Apéro: Die Feierabendveranstaltung ermöglicht in einem persönlichen und informellen Rahmen interessante Gespräche und Begegnungen.

Das Thema im Jahr 2019 (Veranstaltung am 14.11.): Die Fachkräftesituation ist dieses Jahr nochmals angespannter als im Vorjahr (siehe BSS Fachkräfteindex). Gleichzeitig besteht vielerorts die Sorge, dass die Digitalisierung die Existenz von Firmen in der Schweiz gefährdet, Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Insbesondere vor diesem Hintergrund widmeten wir den Anlass "Worte sprechen" dem Thema der Digitalisierung. Wir fragten, was die Digitalisierung für Firmen und den Wirtschaftsstandort Schweiz bedeutet. Vier kurze Vorträge beleuchteten das Thema aus verschiedener Sicht:

  • Das grösste disruptive Potential der Digitalisierung wird gemeinhin in der Maschinen-, Elektro-, und Metallindustrie erwartet. Robert Rudolph (Bereichsleiter Digitalisierung und Innovation, SWISSMEM) sprach über den Umbruch in SWISSMEM-Firmen. Präsentation
  • Nachdem digitale Plattformen bereits den Buch-, Musik-, Zeitungs- und Taximarkt revolutioniert haben, untersuchen wir in zwei aktuellen BSS-Projekten den unaufhaltsamen Vorstoss digitaler Plattformen in die verarbeitende Industrie und in die Finanzbranche. Niclas Meyer (BSS) stellte Ergebnisse aus diesen Projekten vor. Präsentation
  • Die Digitalisierung eröffnet nie dagewesene Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Wie Schweizer Pharmafirmen diese Chancen nutzen, erklärte Barbara von Schnurbein (Senior Communications Manager, Hoffmann-La Roche AG). (Vortrag ohne Präsentation)
  • Colin King ist Professor der Philosophie am Providence College in Rhode Island. In seinem Vortrag zeigte er, was Techfirmen von der antiken Logik lernen können. Er zeigte auf, warum Kompetenzen, die in der Philosophie gelehrt werden, in der neuen digitalen Welt wichtiger denn je sind. Präsentation

Nach den Kurzvorträgen diskutierten wir mit Samuel Hess, Leiter Wirtschaft, Amt für Wirtschaft und Arbeit, was das alles für den Staat allgemein und für die Standortförderung im Besonderen bedeutet.

  Themen / Standortattraktivität